Corona-Tests

Wir führen in unserer Praxis sämtliche Tests zur Diagnostik und Prophylaxe einer COVID-19-Infektion durch:
  • Patienten mit Symptomen -> PCR;
  • Tests gemäß Testverordnung (Kontakt, Ausbruch, Klinikaufnahme) -> Schnelltest oder PCR 
  • Bürgertest -> Schnelltest
  • Tests für eine Reise -> Schnelltest (Kosten 25 €) oder PCR (Kosten 25 € Abstrich, 64,12 € Laborksoten)
Unser Schnelltest hat eine Sensitivität von 98,5 % und eine Spezifität von 99,9 %


Alternativ besteht die Möglichkteit einen Test in der von mir in Kooperation mit der Firma EXPOFIRST GmbH & Co KG betriebenen Station im Niederstedter Weg 12, 61348 Bad Homburg (Parkplatz Fittnessstudio David LLoyd Club) zu machen.
Termin:


     
 

Corona-Imfpungen
Derzeit in der Praxis verfügbarer Impfstoff:
  
AstraZeneca:         55
BioNTech:              93
Johnson&Johnson:  95

Aufklärungsmerkblätter / Anamnese- / Einverständnisbögen:



Anmeldung zur Impfung:


Impfung in der Hausarztpraxis:

Wir Hausärzte sind seit Anfang April in die Coronaimpfungen mit eingebunden und tragen einen wesentlichen Anteil zur schnellen Impfung der Bevölkerung bei. Inzwischen hat die Anzahl der Impfungen in den Hausarztpraxen die der in den Impfzentren überschritten.
Trotzdem bleibt der Impfstoff für Erstimpfungen knapp.
Die Bestellung des Impfstoffs erfolgt von Woche zu Woche. Freitags erfahren wir, was wir bis Dienstagmittag für die Folgewoche an Impfstoffen bestellen dürfen. Wie viele Impfdosen wir tatsächlich erhalten, erfahren wir am Donnerstag der Vorwoche. Wir versuchen dann kurzfristig Termine für den zur Verfügung stehenden Impfstoff zu vereinbaren. Der zugesagte Impfstoff wird am Montag bis zum Nachmittag in die Praxis geliefert.

Darauf, wieviel Impfstoff wir erhalten, haben wir KEINEN (!!!) Einfluß. Das hängt von der von den Herstellen gelieferten Gesamtmenge, der Anzahl der Zweitimpfungen und der Anzahl der impfenden Ärzte ab.

Wir nehmen jeden Impfinteressenten in eine Liste auf!
Bitte melden sie sich über den blauen Button oben an. Nur darüber vorgenommene Anmeldungen werden berücksichtigt.
Wir sind mit dem Impfen neben der eigentlichen Praxistätigkeit dermaßen beschäftigt, daß wir auf eine solche standartisierte Anmeldung angewiesen sind. Bitte rufen Sie nicht an und schreiben keine individuellen E-Mails. Wir schaffen es sonst nicht, dem Bedarf gerecht zu werden.

Seit dem 07.06.2021 gibt es keine gesetzlich vorgegebene Priorisierung mehr. Trotzdem werden Menschen mit hohen Risiko aufgrund von Erkrankungen von mir vorgezogen. Daher kann es sein, daß ein bereits vereinbarter Impftermin zu Gunsten eine Menschen mit hohem Risiko verschoben werden muß. Ich bitte das zu berücksichtigen und schon jetzt um Verständnis.
Berufliche Gründe berücksichtige ich nicht mehr!

Da der zur Verfügung stehende Impfstoff immer noch begrenzt ist, bitte ich nachhaltig um Verständnis, daß nicht jeder zeitnah von mir geimpft werden kann.

Ablauf:

Wir werden jeweils entsprechend unserer Kapazitäten, Impfstoff bestellen. Die Impftermine planen wir dann, wenn wir die zugesagte Impfstoffmenge wissen. Die Impffläschchen enthalten mehrere Impfdosen (BioNTech 6, AstraZeneca 10, Johnson&Johnson 5 Impfdosen). Wenn ein Fläschchen angebrochen ist, müssen wir es am selben Tag innerhalb kurzer Zeit verimpfen. Wir sind daher darauf angewiesen, daß eine entsprechende Zahl von Impflingen in einem kurzen Zeitraum in die Praxis kommt, was eine individuelle Terminierung erschwert.

Wir bitten jeden Impfinteressenten vorab das Aufklärungsmerkblatt und den Anamnese- und Einverständnisbogen für beide Impfstoffearten
mRNA und Vektor durchzulesen und auszufüllen. Sollten sich Fragen ergeben, klären wir die im individuellen Gespräch.
Erst wenn keine Fragen mehr bestehen unterschreiben Sie die Bögen und teilen uns das mit. Wir vergeben die Termine erst, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, da wir aus logistischen Gründen beim Impftermin keine ausführlichen Aufklärungsgespräche führen können.

Wir werden alle in unserer Macht stehende tun, um die Impfungen weiter so schnell und effizient wie möglich umsetzten zu können.
Wir bitte aber ebenso intensiv um Verständnis, daß wir nicht alle Wünsche erfüllen können und mit dem klar kommen müssen, was wir zur Verfügung gestellt bekommen.

Noch ein Wort zum Impfstoff von AstraZeneca:
 
Nach derzeitigen Stand des Fach(!)wissens sind alle Impfstoffe sehr gut wirksam (80-90%) und haben ein sehr geringes Nebenwirkungsprofil, was bedrohliche Nebenwirkungen anbelangt. Das gilt trotz aller Pressemeldungen auch für den Impfstoff von AstraZeneca.

Wir wissen inzwischen durch Untersuchungen der Universität Greifswald, daß die Entstehung von Sinusvenenthrombosen nach einer Impfung durch einen Prozeß vermittelt wird, bei dem der Körper Abwehrstoffe (Antikörper) gegen Teile des eigenen Körpers (autoimmun) entwickelt. In diesem Fall richten sich die Antikörper gegen Thrombozyten (Blutplättchen) und aktivieren diese. Das wiederum führt zur Bildung von Blutgerinnseln (Thromben). Der Mangel an Thrombozyten entsteht durch deren Verbrauch bei der Gerinnselbildung.
Warum das passiert und warum davon ausgerechnet die Venen im Gehirn (Sinusvenen) oder der Leber (Pfortader) betroffen sind, ist noch nicht geklärt.

Bei der Entscheidung für oder gegen diesen Impfstoff ist es wichtig zu wissen, daß die gefürchteten Sinusvenenthrombosen auch bei den anderen Impfstoffen und vor allem im Rahmen einer COVID-Erkrankung vorkommen. Nach einer Untersuchung der Universität Oxford lieg das Risiko dafür bei einer Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca bei 5/1.000.000, bei den mRNA-Impfstoffen (BioNTech und Moderna) bei 4/1.000.000 und bei einer COVID-Erkrankung bei 40/1.000.000 Geimpfte.
Viele der bisher vorhandenen Impfungen sind im Vergleich zu den Covid-Impfungen weniger wirksam (z.B. Grippe- oder Pneumokokkenimpfung mit 65%) und deutlich problematischer. Selbst jede Hexenschußspritze trägt ein erheblich größeres Risiko für Nebenwirkungen aller Art.
Nicht vergleichbar höher ist das Risiko bei einer COVID-Erkrankung, selbst bei leichtem oder moderatem Verlauf.

Nebenbei bemerkt beträgt das Risiko für ein fatales Ereignis im Straßenverkehr 38/1.000.000 und für Unfälle allgemein 110/1.000.000.

Neben den eingeführten Altersbeschränkungen gibt es nur ganz wenige und eher seltenere Diagnosen, die dem Einsatz des Impfstoffs von AstraZeneca widersprechen. Beides wird selbstverständlich von mir beachtet.
Außerhalb dieser Beschränkungen können persönliche Vorlieben, Wünsche oder psychische Hintergründe bei knappem Impfstoff nicht berücksichtigt werden! Ggf. muß man sich entscheiden, die Impfung zurückzustellen, bis genügend Impfstoff zur Verfügung steht, der eine individuelle Auswahl erlaubt. Das akzeptiere ich zwar, rate aber nachdrücklich davon ab!